Maza & Andrich: So zwingen wir Dortmund in die Knie

04.12.2025

Leute, was war das bitte für eine Punktlandung am Dienstag? Pünktlich um 21 Uhr saß ich bereit vor der Glotze. Snacks in Reichweite, Welt ausgeblendet, Fokus an. Ich war extrem angespannt, denn wir hatten da ja noch eine Rechnung offen. Samstag hat uns der BVB die Laune versaut, Dienstag wollten wir Rache.

Spoiler: Wir haben sie bekommen. Aber meine Nerven liegen immer noch blank.

Der Moment, als Maza zauberte

Die erste Halbzeit war lange Zeit so ein typisches Abtasten, bei dem man fast einschläft, bis zur 34. Minute. Da haben unsere Jungs mal gezeigt, wie man Fußball spielt. Ibrahim Maza – was für ein Typ! Der Junge bleibt vor dem Tor so cool, als hätte er Eiswasser in den Adern. Das Ding war drin, 1:0.

In dem Moment habe ich hier vermutlich die Nachbarn geweckt. Aber egal, das war der einzige echte Lichtblick in einer sonst eher zähen Hälfte, in der Dortmund zwar den Ball hatte, aber wir den Plan.

Andrich, mein Herz und der „Chancentod“

Aber machen wir uns nichts vor: Das war kein Tiki-Taka-Festival, das war ein Abnutzungskampf. Ungefähr so spaßig wie ein Boss-Gegner, der einfach nicht down gehen will.

Dortmund war optisch überlegen, klar. Aber Robert Andrich… dieser Kerl ist eine Maschine. In der 40. Minute kratzt der den Ball von der Linie – ich hatte schon halb resigniert und das 1:1 gesehen. Ohne diese Rettungstat wäre der Abend komplett anders gelaufen. Und ein bisschen Schadenfreude muss sein: Dass Karim Adeyemi beim BVB die Dinger nicht reinmacht (Danke für nichts an der Stelle!), hat meinen Blutdruck extrem beruhigt. Manchmal braucht man eben auch einfach Dusel.

Zittern bis zum Schluss

In der zweiten Hälfte wurde es dann nochmal richtig eklig. Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht, und als das vermeintliche 2:0 von Terrier wegen Abseits zurückgepfiffen wurde (typisch!), ging das große Zittern los. Aber am Ende zählt im Pokal nur eins: Wer eine Runde weiter ist.

Wir haben „maximal effizient“ gespielt, wie die Experten sagen. Ich sage: Wir haben den Bus geparkt, den Schlüssel weggeworfen und den Sieg nach Hause geschaukelt. Das 1:2 vom Samstag tut immer noch weh, aber dieser Sieg ist Balsam für die Fan-Seele. Berlin, wir kommen dem Traum wieder ein Stückchen näher!

Jetzt erstmal tief durchatmen.

Euer Mike