4:0 Gala: St. Pauli war nur ein Sparringspartner

16.02.2026

Montagvormittag. Die beste Zeit der Woche, wenn man nicht raus muss. Draußen kann die Welt untergehen, hier drinnen zählt nur eins: Mein Gaming-PC schnurrt, der Kaffee dampft und ich habe absolut keine Verpflichtungen. Tag 5 im Urlaub. Das Einzige, was ich heute strategisch planen muss, ist meine nächste Session am Rechner. Herrlich.

Wellness für die Werkself-Seele

Passend zu meinem High-End-Setup hat auch Bayer 04 am Wochenende in 4K-Auflösung abgeliefert. 4:0 gegen St. Pauli. Das war Balsam. Sind wir ehrlich: Das war kein Wettkampf, das war eine Machtdemonstration. Pauli hat uns so viel Platz gelassen, dass man darauf hätte bauen können. Die Jungs waren griffig, spielfreudig und eiskalt vor dem Tor. Ein entspannter Nachmittag in der BayArena.

Der Rant: Das Gladbach-Trauma sitzt noch

Aber bevor ich hier komplett abhebe, kurzer Realitätscheck. Das 1:1 gegen Gladbach davor? Das liegt mir immer noch schwer im Magen. Das war keine Leistung, das war ein Systemabsturz. Ein Eigentor musste uns retten! Wir hatten zwar den Ball, waren aber so harmlos wie ein Level-1-Charakter im Endboss-Raid. Wenn wir so lethargisch kicken, bringt uns der ganze Ballbesitz nichts. Das war Standfußball aus der Hölle.

Achtung: Piräus wird kein Kindergeburtstag

Und genau diesen Schlendrian dürfen wir uns am Mittwoch abschminken. Champions League Playoffs. Hinspiel. Es geht gegen Olympiakos Piräus. Wer griechischen Fußball kennt, weiß: Das Karaiskakis-Stadion ist kein Fußballplatz, das ist ein Hexenkessel. Dagegen war das Heimspiel gegen Pauli ein Kaffeekränzchen.

Das wird die erste richtige Reifeprüfung der Woche. Wenn wir da so auftreten wie gegen Gladbach, werden wir gefressen. Wir brauchen den Fokus vom Wochenende, sonst ist der europäische Traum schneller vorbei als ein Speedrun.

Zum Kicker Spielbericht: Bayer 04 Leverkusen – FC St. Pauli

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Bis bald!

Euer Mike