Berlin isst bunt: Unser Abend im Huushuur House

26.01.2026

Kennt ihr das? Das Wochenende ist vorbei, aber im Kopf hängst du noch komplett am Samstagabend fest. Genau so geht’s mir gerade. Wir waren wieder auf Tour, um Berlins kulinarische Landkarte weiter aufzudecken. Diesmal ging die Reise in die Mongolei – oder genauer gesagt: ins Huushuur House am Ostkreuz.

Huushuur House

Berlin, du Gönner

Ich feiere Berlin einfach dafür, dass du hier wirklich alles essen kannst. Wir versuchen ja immer mal wieder, was Neues auszuprobieren, und Mongolisch hatten wir noch nicht auf der Liste. Samstag, der 24.01., war arschkalt. Wir kamen alle völlig durchgefroren am Laden an, aber die Vorfreude war da.

Das Restaurant liegt super nah am S-Bahnhof Ostkreuz. Ein Glück hatten wir reserviert, denn der Laden ist winzig und war absolut vollgepackt.

Härtetest für den Hintern

Direkt mal Real-Talk zum Ambiente: Es ist urig, aber die Sitzgelegenheiten sind eine echte Herausforderung. Wir saßen auf reinen Holzbänken. Ohne Polster. Das mag authentisch aussehen, aber nach einer Weile spürst du deinen Hintern einfach nicht mehr. Wer da gemütlich drei Stunden sitzen will, braucht ordentlich Sitzfleisch – im wahrsten Sinne des Wortes.

Essen top, Preise fair

Aber wir waren ja zum Essen da, nicht zum Probesitzen. Und das hat geliefert. Vorspeisen und Hauptgang waren geschmacklich echt stark und mal was anderes. Kleiner Punktabzug in der B-Note: Die Portionen waren etwas gewürfelt. Der eine Teller war randvoll, der andere eher übersichtlich. Dafür sind die Preise für 2026er Verhältnisse absolut human. Da schmeckts gleich noch besser.

Dungeons, Dragons & Planlosigkeit

Das Highlight war aber eh die Runde selbst. Neben dem Essen stand unser Dungeons & Dragons Abend auf der Agenda. Klassische Rollenverteilung: Unser Dungeon Master war top vorbereitet, hatte den Plan im Kopf. Und wir? Natürlich komplett blank. „Charakterbögen? Öh…“ Aber genau das macht es aus. Wir haben das dann gemeinsam beim Essen erarbeitet. Zwischen Bissen und Bier wurde diskutiert, gelacht und die nächste Kampagne geformt. Einfach ein richtig entspannter Abend unter Freunden, wo man die Zeit vergisst.

Service am Limit

Ein Wort noch zum Service: Die Crew war nett, aber sichtlich am Schwimmen. Der Laden war voll, und die Übersicht ging ein bisschen flöten. Als wir gehen wollten (der Laden macht übrigens schon um 22 Uhr dicht – wild für Berlin, oder?), gab es kurz Panik beim Bezahlen. Plötzlich hieß es, unser Tisch sei schon abgerechnet. War er natürlich nicht. Die Verwirrung war groß, aber wir haben es mit Humor genommen.

Das Fazit

Das Essen war lecker, der Service hat Luft nach oben und die Holzbänke sind der Endgegner. Aber egal: Wir hatten einen genialen Abend, haben viel gelacht und freuen uns schon auf die nächste Runde. Mal sehen, welche Nation wir als Nächstes testen.

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Bis zum nächsten Mal

Euer Mike

Quelle: © Mike Horn
Quelle: © Mike Horn